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Disability Arts Meet Up! 27.9.2019

// Deutsche Gebärdensprache // Teil 1: https://vimeo.com/358247852; Teil 2: https://vimeo.com/358248559; Teil 3: https://vimeo.com/358249282

Berlinklusion und Diversity Arts Culture laden ein:

Disability Arts Meet Up

Die Fassbarkeit des Unsichtbaren
 

Über die Veranstaltung:

Bist du Künstler_in oder Kulturarbeiter_in mit einer Behinderung? Arbeitest du mit Künstler_innen oder Kulturschaffenden mit Behinderungen? Oder möchtest du einfach mehr über das Arbeiten in diesem spannenden Bereich der zeitgenössischen Kunst erfahren?

Dann komm zum Disability Arts Meet Up, einem informellen Treffen, bei dem du andere Leute kennenlernen kannst, die auf diesem Gebiet arbeiten. 

Das nächste Treffen findet am 27. September von 18:00 bis 20:00 Uhr in feldfünf statt.

In der ersten Hälfte des Treffens möchten wir uns in drei kurzen Inputs dem Thema Die Fassbarkeit des Unsichtbaren widmen. Durch das Spiel von Licht optische Effekte produzieren und in Bilder übersetzen, durch die Beziehungen der Menschen den unsichtbaren Raum fassen oder Bedürfnisse, die für andere unsichtbar sind, erleben und damit umgehen – wir stellen uns Fragen, wie das Unsichtbare und zugleich Präsente die künstlerische Praxis und das Künstler_in-Sein prägen kann.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, Kulturexpert_innen mit Behinderung zu treffen und nach ihren Erfahrungen im Kulturbetrieb zu fragen.

Speakers (Referent_innen): Ono Ludwig, Gerald Pirner und Alexandra Trencséni 

http://www.ono-ludwig.de

https://geraldpirner.com

http://www.alex-studies.de

Zugänglichkeit:

Verdolmetschung in Gebärdensprache ist vorhanden. Der Veranstaltungsort ist stufenlos erreichbar und verfügt über eine rollstuhlgerechte Toilette. Wenn du möchtest, dass sich jemand mit dir am Eingang trifft und dir hilft, den Weg zu finden, oder wenn du andere zusätzliche Bedürfnisse nach Barrierefreiheit hast, sende uns bitte eine Nachricht, damit wir dies organisieren können. Auf Anfrage können wir Flüsterübersetzung in englischer Sprache anbieten. Snacks und alkoholfreie Getränke stehen zur Verfügung und alkoholische Getränke können an der Bar auf eigene Kosten gekauft werden. 

Wir freuen uns auf dich!

Wo:

feldfünf; Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8; 10969 Berlin

Haltestellen in der Nähe: 

U1, U6 Hallesches Tor (Aufzug vorhanden)
U6 Kochstraße (Aufzug vorhanden)
Bus 248 Jüdisches Museum
Bus M41 Zossener Brücke
Bus M29 Lindenstraße/Ecke Oranienstraße

Anmeldung und Kontakt

info@berlinklusion.de

Logo Diversity Arts Culture

Aus der Reihe von Empowerment

Workshops für Kunst- und Kulturschaffende mit Behinderung von Diversity.Arts.Culture und Berlinklusion

1° Workshop: Förderfähig
25.10.2018

In diesem Workshop verschaffen wir uns einen Überblick über Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für Berliner Künstler*innen. Wir diskutieren, vor welchen besonderen Schwierigkeiten Menschen mit Behinderung stehen, wenn sie sich für Förderungen bewerben. Wie funktioniert ein Bewerbungsverfahren? Wir gehen einen Antrag Schritt für Schritt durch.
Dieser Workshop richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende mit Behinderung, die professionell arbeiten möchten, dafür aber mehr Informationen benötigen. Er soll Künstler*innen dazu ermutigen, sich auf dem regulären Kunstmarkt zu etablieren. Am Ende des Workshops gibt es die Möglichkeit, sich zu vernetzen und weiter auszutauschen.
Referent*innen: Imke Baumann (Förderband e.v.), Tobias Losekandt (Kulturförderpunkt)
Moderator*innen: Jovana Komnenic und Dirk Sorge (Berlinklusion)


Konzeptionelle Karte mit bunten Papieren

2° Workshop: Mein Ich und dein Bild von mir
1.12.2018

Ich arbeite als Künstler*in und habe eine Behinderung. Und jetzt? Soll ich die Behinderung verstecken? Soll ich explizit darauf hinweisen? Soll ich sie zu meinem Markenzeichen machen?
In diesem Workshop sprechen wir in einem geschützten Raum darüber, welche Strategien Künstler*innen mit Behinderung entwickeln, um diese Fragen zu beantworten. Gemeinsam überlegen wir, wie wichtig für uns eine Behinderung für die Identität ist, inwiefern sie zu unserer Selbstdarstellung gehört und wie man mit Diskriminierung im Kulturbetrieb umgehen kann. Wer möchte, kann über eigene Erfahrungen berichten.
Im Anschluss an den Workshop gibt es die Möglichkeit, an einer Tastführung durch die Berlinische Galerie teilzunehmen.

Workshopleitung:
Referent*innen: Annton Beate Schmidt (Künstlerin), Monika Dorniak (Künstlerin)
Moderator*innen: Kate Brehme und Dirk Sorge (Berlinklusion)

Person, die eine Zeichnung auf einer Glasoberfläche betrachtet
Diversity Arts Culture Logo

Filmpremiere: Common ground in diversity

20.6.2018

tanzfähig und Berlinklusion organisierten Premiere des Filmes „Common Ground in Diversity“ (DE 2017, 94. min, Kamera und Schnitt: Sushma U. Gütter. Der Film dokumentiert die vier choreografischen Forschungstage von tanzfähig und dem Berliner Choreographen-Duo matanicola, die im September 2016 im Rahmen des EU-Projekts „Moving Beyond Inclusion“ durchführkonnten. Nähere Angaben zum Film siehe unten.
Nach der Vorführung gab es ein Gespräch mit den Autor*innen.

Filmbeschreibung
Der Film ist ein ungewöhnliches Dokument: In großer Nähe begleitet er das Choreographen-Duo matanicola und eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern, die durch Alter, Herkunft, tänzerische Vorerfahrung und Behinderung in ihrer Körperlichkeit überaus verschieden sind. Er veranschaulicht eindrucksvoll, wie im Verlauf der vier Tage ihrer gemeinsamen choreographischen Forschung die Bewegungsidee von den Köpfen der Choreographen in die Körper der Tänzer wandert und wie sie dort lebendig wird. Es ist berührend zu sehen, wie die Tänzer sich von Tag zu Tag mehr auf die Vorstellungen der Choreographen einlassen, sich im Vertrauen auf sie zunehmend verletzbar machen und in einer für sie nicht vorstellbaren Art und Weise über ihre Grenzen hinausgehen. Der Film zeigt den ersten Beginn eines kreativ-tänzerischen Prozesses und belegt die mögliche Gleichwertigkeit körperlicher Verschiedenheit im Tanz. Darüber hinaus erzählt er am Beispiel des Tanzens vom Lernen im allgemeinen und den damit verbundenen Gefühlen, der Neugier, dem Zweifel, der Angst und dem Glück.

Trailer: https://vimeo.com/200248639

Call and Response: Journeys through a multi-sensory landscape

Interactive Art Installation & Launch of Berlinklusion Network for Accessibility in Arts and Culture.
Part of Australia-Berlin Art Exchange

13.10.2017

„Call and Response“ is an artistic collaboration between Australian contemporary dancer Anna Seymour and Berlin based artists Kirstin Broussard, Jovana Komnenic and Dirk Sorge. Together they have created an interactive installation exploring multiple perspectives incorporating sound, movement and visual art. Via a series of sensory stations participants are invited to interact with each other to create ephemeral works of art exploring connectivity and difference as an engine for creativity.

The event culminated in a casual networking activity sponsored by Berlinklusion: an international Network for Accessibility in Arts and Culture based in Berlin.

Masks and Faces – Workshop with paper, colors, seeds … and soul

Kunstworkshop von Chelle Destefano und Corry Siw Mirski
Teil von Australia-Berlin Art Exchange

14.10.2017

„Wir sind Seelen, die eine menschliche Erfahrung machen. .. die Ängste und Repressionen, die die Menschen aus ihrem Leben entfernen müssen … unser kreatives Projekt ist ein Versuch, Menschen dazu zu bringen, aus ihrer Komfortzone herauszukommen, um etwas zu schaffen, womit sie ihre Herzen sprechen lassen können.“
… wir formen Werke über die menschliche Erfahrung, die Seele und die Furcht, die wir gehen gehen lassen … der Schmerz, das Licht …
Aus dem Projekt soll eine emotional geladene Installation entstehen, mit Zeichnungen von Gesichtern auf großem Papier hinter geformten, bemalten und beklebten Papiermasken.
Wenn wir uns öffnen, um uns selbst zu spüren, dann werden wir uns weiterentwickeln und entdecken, was unsere Seelen sprechen läßt – und erleben, dass es keine Fehler gibt (in der Kunst).“ Chelle Destefano und Corry Siw Mirski

Gruppenfoto mit bunten Masken in der Rückwand

UNDER-STORIES REVEALED

Workshop beim Festival „Interventionen – Diversity in Arts and Education“ 

24.6.2017

Nach einer Einführung zu Berlinklusion, dem Berliner Netzwerk für die Zugänglichkeit in Kunst und Kultur, haben die Teilnehmer*innen mit Künstler*innen mit und ohne Behinderung in einem praktischen kreativen Workshop gearbeitet, der aus der Geschichte und dem physischen Stoff des Podewils und seiner Umgebung stammt. Der Workshop schloss mit einer Diskussion über die Erforschung der bestehenden Strukturen im kulturellen Bereich, deren Einschränkungen und Auswirkungen auf die Inklusion/Ausgrenzung und ihre verborgenen Möglichkeiten der Zugänglichkeit.

Weitere Infos über das Interventionen Programm sind hier.

Three persons outside looking from different sides at and behind a metal board with writing attached to the wall
Foto: Berlinklusion
Drei Personen auf einen Tisch angesehen, schauend auf ein Stadtplan mit diversen kleinen Objekten die darauf stehen
Foto: Berlinklusion
Detailabbildung vom Stadtplan mit diversen Objekten die darauf stehen und liegen wie eine Postkarte, eine Zeichnung, ein Stain einige Blätter
Foto: Berlinklusion