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Berlinklusion bei „Wie findet Freiraum Stadt?“ Veranstaltung

Wir freuen uns sehr das wir zur Wie Findet Freiraum Stadt eingeladen sind! Kommt vorbei und sprecht mit uns!

Über die Veranstaltung:

Was ist die Bedeutung von Freiraum in der Stadt – wer nutzt ihn und wem nutzt er? Gemeinsam sollen Hemmschwellen abgebaut, Projekte und Visionen entwickelt, Diversität und Partizipation gefördert und Netzwerke und Allianzen gebildet werden.

Der Kulturförderpunkt Berlin bietet Workshops zur Förderlandschaft in Berlin und zur konkreten Antragstellung an.

Im Anschluss wird euch im Rahmen von Open Talks der Raum geboten, gemeinsam mit AkteurInnen aus der Kunst- und Kulturszene zu diskutieren.

Wann und Wo:

26 Oktober 2018
16-21Uhr

feldfünf – Projekträume im Metropolenhaus, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8, 10969 Berlin

Anmeldung für die Workshops per Mail an: info@feldfuenf.berlin

Zugänglichkeit:

Bitte kontaktieren Sie feldfün für alle Informationen bezüglich der Zugänglichkeit.

info@feldfuenf.berlin
www.feldfuenf.berlin

Tel .: 030 27 97 99 17

Förderfähig! Workshop

Empowerment-Workshop für Kunst- und Kulturschaffende mit Behinderung zusammen mit Diversity.Arts.Culture

Über das Workshop:

In diesem Workshop verschaffen wir uns einen Überblick über Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für Berliner Künstler*innen. Wir diskutieren, vor welchen besonderen Schwierigkeiten Menschen mit Behinderung stehen, wenn sie sich für Förderungen bewerben. Wie funktioniert ein Bewerbungsverfahren? Wir gehen einen Antrag Schritt für Schritt durch.

Dieser Workshop richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende mit Behinderung, die professionell arbeiten möchten, dafür aber mehr Informationen benötigen. Er soll Künstler*innen dazu ermutigen, sich auf dem regulären Kunstmarkt zu etablieren. Am Ende des Workshops gibt es die Möglichkeit, sich zu vernetzen und weiter auszutauschen.

Referent*innen: Imke Baumann (Förderband e.v.), Tobias Losekandt (Kulturförderpunkt)

Moderator*innen: Jovana Komnenic und Dirk Sorge (Berlinklusion)

Wann und Wo:

25 Oktober 2018
Uhrzeit 10:00 – 14:00 Uhr
Ort aquarium , Skalitzer Straße 6 , 10999 Berlin

Zugänglichkeit:
Sprache Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt. Es gibt eine Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS).
Der Workshopraum im aquarium ist ebenerdig und barrierefrei zugänglich. Rollstuhlgerechte Toiletten sind vorhanden.

Disability Arts Meet Up!

Bildbeschreibung: In einem Raum mit einem rot leuchtenden Licht, sieben Personen in zwei Gruppen miteinander chatten mit Getränken in ihren Händen. Einige Leute stehen, während ein anderer im Rollstuhl sitzt.

Über die Veranstaltung:

Bist du Künstler*innen oder Kulturarbeiter*innen mit einer Behinderung? Arbeitest du mit Künstler*innen oder Kulturschaffenden mit Behinderungen? Oder möchtest du einfach mehr über das Arbeiten in diesem spannenden Bereich der zeitgenössischen Kunst erfahren?
Dann komm zum Disability Arts Meet Up, einem informellen Treffen, bei dem du andere Leute kennenlernen kannst, die auf diesem Gebiet arbeiten.

Über Berlinklusion:

Berlinklusion ist eine Initiative, die von einer Gruppe von Künstler*innen, Kurator*innen und Kunstpädagog*innen mit und ohne Behinderung gegründet wurde, um Berlins lebendige Kunstszene für Künstler*innen und ihre Öffentlichkeit zugänglicher zu machen. Wir unterstützen Einzelpersonen, Museen, Galerien, andere Kunstorganisationen und Communities durch Beratung, Durchführung von Workshops und kreativen Projekten und Sensibilisierung für Inklusion und Zugänglichkeit in der Kunst.

Zugänglichkeit:

Dies ist eine Veranstaltung ohne Finanzierung. Wir können leider keine Assistenz wie Gebärdensprache oder andere Arten der Verdolmetschung zur Verfügung gestellt. Assistent*innen aller Art sind natürlich herzlich willkommen! Der Veranstaltungsort ist stufenfrei und verfügt über eine rollstuhlgerechte Toilette. Speisen und Getränke können an der Bar auf eigene Kosten gekauft werden. Wenn du möchtest, dass sich jemand an der Tür trifft und dir hilft, einen Platz zu finden, sende uns bitte eine E-Mail oder eine Nachricht, damit wir dies organisieren können. Die Veranstaltung wird sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch sein und wir können gern übersetzen.

Wir freuen uns auf dich!

Wann und Wo:
Donnerstag den 18. Oktober, 2018
19Uhr

cafe morgenrot
kastanienallee 85
10435 berlin
030.44317844

Halltestelle in der Nähe sind:
M1 schwedter str.
U2 eberswalder str.
U8 rosenthaler platz

Berlinklusion bei Body-Check!

Kubinaut Logo

Berlinklusion nimmt teil an Body-Check, eine Veranstaltung über Körper und Identität in der Kulturellen Bildung von Kubinaut.

Kommt vorbei! Alle die wichtige Details sind unten:

Wo und wann?

Am Donnerstag, 18. Oktober 2018
von 13.00 bis 17.00 Uhr
in der Stadtvilla Global
Otto-Wels-Ring 37, 12351 Berlin

Über die Veranstaltung:

Kulturprojekte Berlin und die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin laden zur Kubinaut – Partnerbörse Kulturelle Bildung #7 ein.

In diesem Jahr widmet sich die Partnerbörse dem Thema „Body-Check – Körper und Identität in der Kulturellen Bildung. Bereits von Geburt an werden wir in Frau/Mann, Mensch mit/ohne Behinderung, Mensch of Color/weiß etc. unterteilt. Solche Kategorien schaffen Ausschlüsse und führen nicht selten zu Vorurteilen über die Fähigkeiten und Legitimität vermeintlich anderer. Doch wie lassen sich diese verinnerlichten Verkörperungen aufbrechen und Alternativen aufzeigen, damit Kinder und Jugendliche ihre Identität und somit auch gesellschaftliche Rolle selbstbestimmt wählen können? Wie kann Akzeptanz gegenüber Menschen, die körperlich und in ihrer Lebensweise von der “Norm” abweichen, erlernt werden? Auf welche Weise ist Widerstand gegenüber Diskriminierung und der dominierenden Normativität möglich? Welche Experimentierräume kann Kulturelle Bildung für ein solches körperliches Selbstbewusstsein schaffen?

Bei der Partnerbörse präsentieren Best Practice-Projekte aus der Kulturellen Bildung, Pädagogik, Kunstvermittlung, Jugendarbeit und Forschung praxisbezogene Ansätze zur Hinterfragung körperbezogener Stereotype sowie Befähigungsmethoden für die kulturelle Bildungspraxis mit Kindern und Jugendlichen.

Zusätzlich wird es Gelegenheit geben, sich über Fördermöglichkeiten zu informieren, zu eigenen Themen auszutauschen sowie auf dem Schwarzen Brett Projektangebote und -gesuche auszuhängen.

Für weitere Details:

https://www.kubinaut.de/de/termine/kubinaut-partnerboerse-kulturelle-bildung-7/

Das Programm ist auch als PDF-Datein verfügbar:
https://www.kubinaut.de/media/events/einldung_partnerborse_7_final.pdf

Common Bond

Common Bond war ein internationales Kooperationsprojekt zwischen mir und den Fotografen Rosita McKenzie (Edinburgh) und Jan Bölsche (Berlin). Common Bond folgte aus dem Erfolg des bisherigen Projekts von Contemporary Art Exchange Through the Looking Glass, Dimly von Rosita und dem australischen Fotografen Andrew Follows, der Rosita McKenzie als Reaktion auf die Arbeit von Andrew entstand, entwickelte er ein Peer-Mentoring-Verhältnis Zwischen den beiden Künstlern während Andrew Follows Edinburgh Residency. Wo die Rosita die Rolle des „Gastkünstlers“ übernahm, erlaubte die Common Bond Residency Rosita, der „Besuchskünstler“ zu werden und eine neue Peer-Mentoring-Beziehung mit dem Berliner Fotografen Jan Bölsche zu verfolgen.

Das erste Projekt wurde in Partnerschaft über ein Jahr mit einem 2-wöchigen Künstlerresidenz-Programm, eine Reihe von Foto-Shoot-Sessions an ausgewählten Orten rund um die Stadt entwickelt; Besprechungen und Studiobesuche mit Berliner Künstlern und Fotografen; Ein praktischer fotografischer Workshop unter der Leitung von Rosita und Jan für gesichtete und nicht sichtbare Teilnehmer; Und eine öffentliche Diskussionsgruppe zum Thema Normalität, Fakultät und Gentechnik im September 2013.

Zentral für die Residenz war Rositas Entwicklung eines neuen Werkes als Reaktion auf das Konzept der „gemeinsamen Bindungen“ zwischen Großbritannien und Deutschland. Rositas Untersuchung der Stadt aus historischer und kultureller Kulturperspektive, interpretiert diese visuell reiche Stadt aus ihrer Perspektive als Blinde.

Die Residenz ermöglichte es Rosita, neue internationale Verbindungen mit anderen Künstlern und Publikum zu knüpfen und gab ihnen die Möglichkeit, Menschen mit Behinderungen trotz der geographischen und sprachlichen Barrieren an der zeitgenössischen Kunst teilzunehmen. Aufbauend auf ihren bisherigen Projekten wie der Sight Unseen Gruppenausstellung in Kalifornien hat die Residenz die Verbindungen zwischen blinden Fotografen Berlin und Schottland verstärkt.

Das Projekt setzte sich mit Jan, Rosita fort und selbst entwickelte und lieferte weitere Blind Photography Workshops in anderen Städten, Ausstellungen und die Einrichtung eines internationalen Netzwerks von blinden Fotografen.

Fotos und weitere Infos sind hier.

Masterplan Workshop at Neue Perspektiven gewinnen!

Von 2013 – 2016 ich, Jovanna und Dirk hat mit Förderband e.V. Neue Perspektiven gewinnen erfunden und co-organisiert.

Beim Projekt „Neue Perspektiven gewinnen“ geht es um das Thema „inklusives Museum“. Inklusives Museum in diese Sinne bedeutet:
Das Gebäude und die Ausstellungen eines Museums sind so,
dass alle Personen sie gut nutzen können. Egal, ob diese Personen eine Behinderung hat oder nicht.

Im Jahr 2009 ist in Deutschland die Übereinkunft der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten. Spätestens seitdem genießt das Thema Inklusion große Prominenz. Auch im Museum und Ausstellungswesen.
Vor dem Hintergrund knapper Budgets und Personallagen betreten Museen mit dem Thema jedoch vielfach Neuland. Oft existieren Berührungsängste, und es fehlt der Zugang zu Menschen mit Behinderungen ebenso wie Kommunikationserfahrungen und Wissen über spezielle Bedürfnisse.
Gefördert von Aktion Mensch e.V. konnten wir neben der Auftaktveranstaltung und der Schlusskonferenz eine Serie von 25 museumsfachlichen Workshops unterschiedlicher Ausrichtung und Intensität initiieren und durchführen.

Unsere Ziele waren:

  • Sensibilisieren für unterschiedliche Bedürfnisse
  • Fachlich weiterkommen, spielerisch experimentieren und voneinander lernen
  • das Netzwerk mit Betroffenen und untereinander stärken
  • praktisches Kennenlernen von Menschen mit und ohne Behinderungen befördern

Nicht nur der Gedanke der Inklusion sollte im Museum besser verankert werden, es ging auch darum, Museumsleute durch andere Wahrnehmungswelten zu inspirieren und Kulturangebote in Museen dadurch interessanter zu machen.

Meine Role in Neue Perspektiven gewinnen war an zeitgenössigne Kunst und Inklusion fokusiert. Ich habe zusammen mit Jovanna an eine Multisensoriale Vermittlung und Masterplan Workshop für Teilnehmerinnen aus den Bereichen Vermittlung, Marketing, Kuration, Ausstellungsdesign, technische Gestaltung des Berlinische Galeries am 23.09. , 25.09. , 26.09.2015 und am 11.02.2016 geleitet.

Ein komplexer mehrtägiger Workshop, der durch den Wechsel zwischen theoretischen bis hin zu wissenschaftlichen Inputs mit praktischen Übungsteilen bestimmt war. Ebenso gemischt waren auch die Teilnehmenden: MitarbeiterInnen aus Vermittlung und Kuration ergänzt durch Gäste mit Seh- und Hörbehinderung und Gäste mit Lernschwierigkeiten. Insbesondere im zweiten Workshopteil, der sich stärker dem Schwerpunkt der Ausstellungsgestaltung widmete, waren außerdem KollegInnen aus dem Design und der technischen Gestaltung dabei.

Fotos von Neue Perspektiven gewinnen sind unten. Weitere Details an diese Projekt finden Sie auf dieser Seite.