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DISABILITY ARTS MEET UP!

Über die Veranstaltung:

Bist du Künstler*in oder Kulturarbeiter*in mit einer Behinderung? Arbeitest du mit Künstler*innen oder Kulturschaffenden mit Behinderungen? Oder möchtest du einfach mehr über das Arbeiten in diesem spannenden Bereich der zeitgenössischen Kunst erfahren?

Dann komm zum Disability Arts Meet Up, einem informellen Treffen, bei dem du andere Leute kennenlernen kannst, die auf diesem Gebiet arbeiten. Das nächste Treffen findet am 9. April 2019 von 18:00 bis 19:30 Uhr in den Sophiensaelen statt. Um 20:00 Uhr gibt es dort anschließend das Stück „Quest“ der Choreographin Tamara Rettenmund zu sehen, entwickelt in einer Residenz von Making A Difference. Der Eintritt ist frei.

Zugänglichkeit:

Dies ist eine Veranstaltung ohne Finanzierung. Wir können leider keine Assistenz wie Gebärdensprache oder andere Arten der Verdolmetschung zur Verfügung stellen. Assistent*innen aller Art sind natürlich herzlich willkommen! Der Veranstaltungsort ist stufenlos über einen Aufzug erreichbar und verfügt über eine rollstuhlgerechte Toilette. Speisen und Getränke können an der Bar auf eigene Kosten gekauft werden. Wenn du möchtest, dass sich jemand mit dir im Hof trifft und dir hilft den Weg zu finden, sende uns bitte eine Nachricht, damit wir dies organisieren können. Die Veranstaltung wird sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch sein und wir können gern übersetzen.

Wir freuen uns auf dich!

Wo:

Adresse:
Sophiensaele
Sophienstraße 18
10178 Berlin

Haltestellen in der Nähe: U-Bahn Weinmeisterstraße, S-Bahn Hackescher Markt, S-Bahn Oranienburger Straße

Telefon: 030 27 89 00-58
E-Mail: making-a-difference@sophiensaele.com

Aus der Reihe von Empowerment

Workshops für Kunst- und Kulturschaffende mit Behinderung von Diversity.Arts.Culture und Berlinklusion

1° Workshop: Förderfähig
25.10.2018

In diesem Workshop verschaffen wir uns einen Überblick über Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für Berliner Künstler*innen. Wir diskutieren, vor welchen besonderen Schwierigkeiten Menschen mit Behinderung stehen, wenn sie sich für Förderungen bewerben. Wie funktioniert ein Bewerbungsverfahren? Wir gehen einen Antrag Schritt für Schritt durch.
Dieser Workshop richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende mit Behinderung, die professionell arbeiten möchten, dafür aber mehr Informationen benötigen. Er soll Künstler*innen dazu ermutigen, sich auf dem regulären Kunstmarkt zu etablieren. Am Ende des Workshops gibt es die Möglichkeit, sich zu vernetzen und weiter auszutauschen.
Referent*innen: Imke Baumann (Förderband e.v.), Tobias Losekandt (Kulturförderpunkt)
Moderator*innen: Jovana Komnenic und Dirk Sorge (Berlinklusion)


Konzeptionelle Karte mit bunten Papieren

2° Workshop: Mein Ich und dein Bild von mir
1.12.2018

Ich arbeite als Künstler*in und habe eine Behinderung. Und jetzt? Soll ich die Behinderung verstecken? Soll ich explizit darauf hinweisen? Soll ich sie zu meinem Markenzeichen machen?
In diesem Workshop sprechen wir in einem geschützten Raum darüber, welche Strategien Künstler*innen mit Behinderung entwickeln, um diese Fragen zu beantworten. Gemeinsam überlegen wir, wie wichtig für uns eine Behinderung für die Identität ist, inwiefern sie zu unserer Selbstdarstellung gehört und wie man mit Diskriminierung im Kulturbetrieb umgehen kann. Wer möchte, kann über eigene Erfahrungen berichten.
Im Anschluss an den Workshop gibt es die Möglichkeit, an einer Tastführung durch die Berlinische Galerie teilzunehmen.

Workshopleitung:
Referent*innen: Annton Beate Schmidt (Künstlerin), Monika Dorniak (Künstlerin)
Moderator*innen: Kate Brehme und Dirk Sorge (Berlinklusion)

Person, die eine Zeichnung auf einer Glasoberfläche betrachtet
Diversity Arts Culture Logo

Disability Arts Meet Up!

Bildbeschreibung: In einem Raum mit einem rot leuchtenden Licht, sieben Personen in zwei Gruppen miteinander chatten mit Getränken in ihren Händen. Einige Leute stehen, während ein anderer im Rollstuhl sitzt.

Über die Veranstaltung:

Bist du Künstler*innen oder Kulturarbeiter*innen mit einer Behinderung? Arbeitest du mit Künstler*innen oder Kulturschaffenden mit Behinderungen? Oder möchtest du einfach mehr über das Arbeiten in diesem spannenden Bereich der zeitgenössischen Kunst erfahren?
Dann komm zum Disability Arts Meet Up, einem informellen Treffen, bei dem du andere Leute kennenlernen kannst, die auf diesem Gebiet arbeiten.

Über Berlinklusion:

Berlinklusion ist eine Initiative, die von einer Gruppe von Künstler*innen, Kurator*innen und Kunstpädagog*innen mit und ohne Behinderung gegründet wurde, um Berlins lebendige Kunstszene für Künstler*innen und ihre Öffentlichkeit zugänglicher zu machen. Wir unterstützen Einzelpersonen, Museen, Galerien, andere Kunstorganisationen und Communities durch Beratung, Durchführung von Workshops und kreativen Projekten und Sensibilisierung für Inklusion und Zugänglichkeit in der Kunst.

Zugänglichkeit:

Dies ist eine Veranstaltung ohne Finanzierung. Wir können leider keine Assistenz wie Gebärdensprache oder andere Arten der Verdolmetschung zur Verfügung gestellt. Assistent*innen aller Art sind natürlich herzlich willkommen! Der Veranstaltungsort ist stufenfrei und verfügt über eine rollstuhlgerechte Toilette. Speisen und Getränke können an der Bar auf eigene Kosten gekauft werden. Wenn du möchtest, dass sich jemand an der Tür trifft und dir hilft, einen Platz zu finden, sende uns bitte eine E-Mail oder eine Nachricht, damit wir dies organisieren können. Die Veranstaltung wird sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch sein und wir können gern übersetzen.

Wir freuen uns auf dich!

Wann und Wo:
Donnerstag den 18. Oktober, 2018
19Uhr

cafe morgenrot
kastanienallee 85
10435 berlin
030.44317844

Halltestelle in der Nähe sind:
M1 schwedter str.
U2 eberswalder str.
U8 rosenthaler platz

Filmpremiere: Common ground in diversity

20.6.2018

tanzfähig und Berlinklusion organisierten Premiere des Filmes „Common Ground in Diversity“ (DE 2017, 94. min, Kamera und Schnitt: Sushma U. Gütter. Der Film dokumentiert die vier choreografischen Forschungstage von tanzfähig und dem Berliner Choreographen-Duo matanicola, die im September 2016 im Rahmen des EU-Projekts „Moving Beyond Inclusion“ durchführkonnten. Nähere Angaben zum Film siehe unten.
Nach der Vorführung gab es ein Gespräch mit den Autor*innen.

Filmbeschreibung
Der Film ist ein ungewöhnliches Dokument: In großer Nähe begleitet er das Choreographen-Duo matanicola und eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern, die durch Alter, Herkunft, tänzerische Vorerfahrung und Behinderung in ihrer Körperlichkeit überaus verschieden sind. Er veranschaulicht eindrucksvoll, wie im Verlauf der vier Tage ihrer gemeinsamen choreographischen Forschung die Bewegungsidee von den Köpfen der Choreographen in die Körper der Tänzer wandert und wie sie dort lebendig wird. Es ist berührend zu sehen, wie die Tänzer sich von Tag zu Tag mehr auf die Vorstellungen der Choreographen einlassen, sich im Vertrauen auf sie zunehmend verletzbar machen und in einer für sie nicht vorstellbaren Art und Weise über ihre Grenzen hinausgehen. Der Film zeigt den ersten Beginn eines kreativ-tänzerischen Prozesses und belegt die mögliche Gleichwertigkeit körperlicher Verschiedenheit im Tanz. Darüber hinaus erzählt er am Beispiel des Tanzens vom Lernen im allgemeinen und den damit verbundenen Gefühlen, der Neugier, dem Zweifel, der Angst und dem Glück.

Trailer: https://vimeo.com/200248639