Berlinklusion

Denk.mal Inklusiv & Kein Ewigkeit für Niemand

Im Jahr 2019 arbeiteten wir mit der Galerie Neurotitan als kuratorische Assistenten für zwei miteinander verbundene Ausstellungen Denk.mal Inklusiv und Keine Ewigkeit für Niemand zum Thema Erinnerung, Inklusivität und die Stadt mit Kunstwerken von Alexis Dvorsky, Katrin Dinges, Various&Gould, Sven Kocar, Silja Korn und OSTAP zusammen. Im Deutschen ist der Titel „Denk.mal Inklusiv“ ein Wortspiel: „Denkmal“ bedeutet „Gedenkstätte“ und als zwei getrennte Wörter „denk“ und „mal“ bedeutet „nachdenken“, während „Inklusiv“ „einschließen“ bedeutet. Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahr 2008 hat sich die Bundesrepublik Deutschland dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft in allen Lebensbereichen verpflichtet. Ziel von Denk.mal Inklusiv war es, auf die Lücken in der Erinnerung an Behinderung aufmerksam zu machen und Fragen der Inklusion zu verfolgen. Gemeinsam mit Künstlern und Kulturschaffenden mit Behinderungen entwickelte und präsentierte Neurotitan das Ergebnis einer Reihe von barrierefreien Street-Art-Workshops zu Braille-Graffiti, Werbeplakaten und Siebdruck, die Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum boten. Das Künstlerduo Various&Gould widmete sich dem Thema Erinnerung und ihrer Manifestation im urbanen Raum auch in ihrer Ausstellung Keine Ewigkeit für Niemand, die zeitgleich eröffnet wurde. Wir unterstützten Neurotitan bei der Kuratierung beider Ausstellungen mit dem Schwerpunkt, zugängliche und kreative Interpretationsformate für die Kunstwerke beider Ausstellungen zu entwickeln und zu realisieren. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte deren Webseite hier: http://www.neurotitan.de/Galerie/Archiv/2019/191116_DenkmalInklusiv.html