Archiv der Kategorie: Frühere Projekte

Meeting Place

Meeting Place, Kulturprojekte Berlin Podewil
Meeting Place Logo

Berlinklusion ist stolz darauf, Meeting Place Berlin mitzuorganisieren; Ein ganztägiges Lernforum zu Kunst und Behinderung mit Arts Access Australia, Diversity.Arts.Culture – Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung und Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin.

Das gesamte Programm und das Formular zur Registrierung gibt es hier: https://www.kubinaut.de/de/termine/meeting-place-berlin/

Meeting Place

Montag, 16.10.2017

9:00-17:30 Uhr

Podewil, Klosterstraße 68, 10179 Berlin

In Kooperation mit Diversity.Arts.Culture – Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung präsentiert Arts Access Australia Meeting Place.

Die ganztägige Tagung bietet eine inklusive, kritische Lernplattform um die neuesten Entwicklungen im Bereich Kunst und Behinderung1 zu diskutieren. Zwölf Referent*innen aus Berlin und Australien gestalten eindrucksvolle Präsentationen, Gesprächsrunden und interaktive Workshops. Themen beinhalten u.a. Planungsprozesse für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung, Vernetzungsmöglichkeiten in der inklusiven Kulturarbeit, Sichtweisen von Menschen mit Behinderung auf zeitgenössische Kunst sowie Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Entwicklung besserer Zugänge zu Kulturfördermitteln für Menschen mit Behinderung.

Meeting Place ist Teil des Kunst- und Kulturaustauschs zwischen Australien und Berlin, der vom 9. bis 20. Oktober einlädt, eine große Vielfalt an Kunstworkshops, Musik- und Tanzaufführungen sowie Performances zu entdecken. Das Event bietet australischen und Berliner Künstler*innen und Kulturschaffenden mit Behinderung außerdem die Möglichkeit sich über neue kulturelle Lernformate auszutauschen.

Das Programm des Meeting Place ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit den Berliner Partnerorganisationen Berlinklusion – Netzwerk für Zugänglichkeit in Kunst und Kultur und Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin. Gastgeber und Projektpartner Diversity.Arts.Culture – Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung ist ein Projekt der Kulturprojekte Berlin zur Förderung der Diversität im Berliner Kultursektor.

Im Anschluss an das Tagungsprogramm wird von 17:30 – 20:00 Uhr zu einem Empfang mit Konzert der australischen Indie-Rockband Rudely Interrupted im Foyer des Podewils eingeladen.

1Wir folgen dem sozialen Modell von Behinderung, d.h. anstatt eine Person durch ihren Gesundheitszustand oder eine Beeinträchtigung zu definieren, betrachten wir Behinderung vorrangig als gesellschaftliches Resultat, da Menschen durch Barrieren behindert werden. Wir erkennen an und respektieren, dass Behinderung von jeder Einzelperson und durch deren gelebte Erfahrungen definiert wird. Wenn wir von Inklusion und Zugänglichkeit sprechen, fordern wir das für alle Menschen, ganz gleich, als was sie sich identifizieren.

Das Podewil ist bedingt barrierefrei. Zugang über Rampe und Fahrstuhl, Unterstützung bei Türöffnung ist möglich. Eine barrierefreie Toilette und ein Ruheraum sind vorhanden. Alle Veranstaltungen werden in deutsche und englische Lautsprache übersetzt. Die Präsentationen und ausgewählte Workshops werden außerdem in Deutsche Gebärdensprache und British Sign Language (britische Gebärdensprache) übersetzt. Das Programm wird in Braille, Großdruck und in Leichter Sprache zur Verfügung gestellt.

Die Teilnahme am Meeting Place ist kostenlos. Anmeldung ist wegen begrenzter Platzkapazität erforderlich.

Australia & Berlin Arts Exchange October 9-20

* Deutsche Übersetzung demnächst an dieser Stelle

Title with six colored boomerangs on the left side
Logo of Australia and Berlin Arts Exchange 2017

Berlinklusion is happy to be project partner of Arts Access Australia on the Australia & Berlin Arts Exchange October 9-20. Check out the program and come along!

For more information about the project go to: https://artsaccessaustralia.org/project/berlin-exchange-project-october-2017/

The Program

The Australia & Berlin Arts Exchange October 9-20, presents a vibrant mix of arts workshops, music, dance and performances. As well as learning forums for cultural exchange between Australian and Berlin artists and arts and culture leaders with disability.

Following are some of the key program events. A number of private tours of museums and galleries will also be conducted, where Australian and Berlin artists will view exhibitions and discuss their access experience.

* Public events

Opening Ceremony, Tues 10.

The program will be officially launched at a small proceeding and will include performances from visiting Australian artists.

Stammtisch Artist Exchange, Brotfabrik, Wed 11. (5.30-7.30pm)

Australian artists join a meeting of local artists to discuss access and inclusion at Brotfabrik café/pub.

Dancer Exchange, Uferstudios, Thurs 12. (5.30-9.30pm)

Australian and Berlin dancers join dancing session of Tanzfähig Initiative at Uferstudios and exchange experiences.

*Art Workshop & Launch of Berlinklusion Network for Accessibility in Arts and Culture, aquarium, Fri 13. (6-9pm)

Australian contemporary dancer Anna Seymour in collaboration with Berlin based artists will conduct a participatory performance and workshop incorporating sound, movement and visual art. The event will include a networking activity sponsored by Berlinklusion an international Network for Accessibility in Arts and Culture based in Berlin.

*Art Workshop, Stephanus Stiftung (11am-3pm) & Pop-up Exhibition and Drumming Workshop-Performance, Brotfabrik (5-8pm), Sat 14.

Mixed-media art workshop between sculpture and painting co-led by Australian painter Chelle Destefano and Corry Siw Mirski, visual artist from Berlin at Stephanus Stiftung; Presentation of the workshop with pop-up exhibition at the gallery space of Brotfabrik followed by drumming workshop-performance by Australian drummers Andrew Hewitt and Josh Hogan (Rudely Interrupted). Everyone is welcome to attend and meet the Artists.

*Meeting Place Forum (9am-5.30pm) & Performance (6-8pm), Podewil, Mon 16.

This all-day event will provide an inclusive learning space and critical platform to discuss and debate the latest in arts and disability. Followed by performance by Rudely Interrupted one of Australia’s most unique independent rock acts. To find out more and register for Meeting Place go to https://www.kubinaut.de/de/termine/meeting-place-berlin/.

*What disability? We are just drummers from down under!, Just Music/Sky Live, Tue 17. (7-9pm) TBC

Come and be inspired, hear the stories of 3 Australian drummers who have overcome the challenges and struggles of a disability to become successful drummers performing all over the world. Andrew Hewitt, Josh Hogan and Todd James will share their journeys, share their passions and play drums.

*Closing Party & Performance, Alte Kantine Wedding, Thurs 19. 7pm

Everyone is welcome to join us in a celebration at Alte Kantine Wedding with performance by Australian contemporary dancer Anna Seymour, presentation of art project “Under My Tongue” by Australian performer Belinda Locke, DJ set by DJ Eltron, dance, and highlights from the festival.

Venues:

aquarium – Skalitzerstraße 6, 10999 Berlin

Stephanus Stiftung – Albertinenstraße 20, 13086 Berlin

Brotfabrik – Caligariplatz 1, 13086 Berlin

Podewil – Klosterstraße 68, 10179 Berlin

Just Music/Sky Live – Oranienstraße 142, 10969 Berlin

Alte Kantine Wedding – Uferstraße 8-11, 13357 Berlin

Project Partners

Diversity.Arts.Culture – Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung, Kulturprojekte Berlin, Berlinklusion – Network for Accessibility in Arts and Culture, Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin, ABSV – Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V., Alte Kantine Wedding, Brotfabrik, Stephanus-Stiftung, tanzfähig, Uferstudios, Just Music

This project is supported by the Australian Government through the Department of Communication and the Arts’ Catalyst—Australian Arts and Culture Fund and the Department of Foreign Affairs and Trade, Australia now Germany 2017 program.

Logo of Australian Government

Common Bond

Common Bond war ein internationales Kooperationsprojekt zwischen mir und den Fotografen Rosita McKenzie (Edinburgh) und Jan Bölsche (Berlin). Common Bond folgte aus dem Erfolg des bisherigen Projekts von Contemporary Art Exchange Through the Looking Glass, Dimly von Rosita und dem australischen Fotografen Andrew Follows, der Rosita McKenzie als Reaktion auf die Arbeit von Andrew entstand, entwickelte er ein Peer-Mentoring-Verhältnis Zwischen den beiden Künstlern während Andrew Follows Edinburgh Residency. Wo die Rosita die Rolle des „Gastkünstlers“ übernahm, erlaubte die Common Bond Residency Rosita, der „Besuchskünstler“ zu werden und eine neue Peer-Mentoring-Beziehung mit dem Berliner Fotografen Jan Bölsche zu verfolgen.

Das erste Projekt wurde in Partnerschaft über ein Jahr mit einem 2-wöchigen Künstlerresidenz-Programm, eine Reihe von Foto-Shoot-Sessions an ausgewählten Orten rund um die Stadt entwickelt; Besprechungen und Studiobesuche mit Berliner Künstlern und Fotografen; Ein praktischer fotografischer Workshop unter der Leitung von Rosita und Jan für gesichtete und nicht sichtbare Teilnehmer; Und eine öffentliche Diskussionsgruppe zum Thema Normalität, Fakultät und Gentechnik im September 2013.

Zentral für die Residenz war Rositas Entwicklung eines neuen Werkes als Reaktion auf das Konzept der „gemeinsamen Bindungen“ zwischen Großbritannien und Deutschland. Rositas Untersuchung der Stadt aus historischer und kultureller Kulturperspektive, interpretiert diese visuell reiche Stadt aus ihrer Perspektive als Blinde.

Die Residenz ermöglichte es Rosita, neue internationale Verbindungen mit anderen Künstlern und Publikum zu knüpfen und gab ihnen die Möglichkeit, Menschen mit Behinderungen trotz der geographischen und sprachlichen Barrieren an der zeitgenössischen Kunst teilzunehmen. Aufbauend auf ihren bisherigen Projekten wie der Sight Unseen Gruppenausstellung in Kalifornien hat die Residenz die Verbindungen zwischen blinden Fotografen Berlin und Schottland verstärkt.

Das Projekt setzte sich mit Jan, Rosita fort und selbst entwickelte und lieferte weitere Blind Photography Workshops in anderen Städten, Ausstellungen und die Einrichtung eines internationalen Netzwerks von blinden Fotografen.

Fotos und weitere Infos sind hier.

Masterplan Workshop at Neue Perspektiven gewinnen!

Von 2013 – 2016 ich, Jovanna und Dirk hat mit Förderband e.V. Neue Perspektiven gewinnen erfunden und co-organisiert.

Beim Projekt „Neue Perspektiven gewinnen“ geht es um das Thema „inklusives Museum“. Inklusives Museum in diese Sinne bedeutet:
Das Gebäude und die Ausstellungen eines Museums sind so,
dass alle Personen sie gut nutzen können. Egal, ob diese Personen eine Behinderung hat oder nicht.

Im Jahr 2009 ist in Deutschland die Übereinkunft der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten. Spätestens seitdem genießt das Thema Inklusion große Prominenz. Auch im Museum und Ausstellungswesen.
Vor dem Hintergrund knapper Budgets und Personallagen betreten Museen mit dem Thema jedoch vielfach Neuland. Oft existieren Berührungsängste, und es fehlt der Zugang zu Menschen mit Behinderungen ebenso wie Kommunikationserfahrungen und Wissen über spezielle Bedürfnisse.
Gefördert von Aktion Mensch e.V. konnten wir neben der Auftaktveranstaltung und der Schlusskonferenz eine Serie von 25 museumsfachlichen Workshops unterschiedlicher Ausrichtung und Intensität initiieren und durchführen.

Unsere Ziele waren:

  • Sensibilisieren für unterschiedliche Bedürfnisse
  • Fachlich weiterkommen, spielerisch experimentieren und voneinander lernen
  • das Netzwerk mit Betroffenen und untereinander stärken
  • praktisches Kennenlernen von Menschen mit und ohne Behinderungen befördern

Nicht nur der Gedanke der Inklusion sollte im Museum besser verankert werden, es ging auch darum, Museumsleute durch andere Wahrnehmungswelten zu inspirieren und Kulturangebote in Museen dadurch interessanter zu machen.

Meine Role in Neue Perspektiven gewinnen war an zeitgenössigne Kunst und Inklusion fokusiert. Ich habe zusammen mit Jovanna an eine Multisensoriale Vermittlung und Masterplan Workshop für Teilnehmerinnen aus den Bereichen Vermittlung, Marketing, Kuration, Ausstellungsdesign, technische Gestaltung des Berlinische Galeries am 23.09. , 25.09. , 26.09.2015 und am 11.02.2016 geleitet.

Ein komplexer mehrtägiger Workshop, der durch den Wechsel zwischen theoretischen bis hin zu wissenschaftlichen Inputs mit praktischen Übungsteilen bestimmt war. Ebenso gemischt waren auch die Teilnehmenden: MitarbeiterInnen aus Vermittlung und Kuration ergänzt durch Gäste mit Seh- und Hörbehinderung und Gäste mit Lernschwierigkeiten. Insbesondere im zweiten Workshopteil, der sich stärker dem Schwerpunkt der Ausstellungsgestaltung widmete, waren außerdem KollegInnen aus dem Design und der technischen Gestaltung dabei.

Fotos von Neue Perspektiven gewinnen sind unten. Weitere Details an diese Projekt finden Sie auf dieser Seite.

A Collaboration

Kirstin Broussard's work with The Museum of Modern Art’s Community and Access education team and their collaboration with PS77, a public school in Brooklyn NY for middle and high school aged students diagnosed on the autism spectrum.For over ten years I’ve had the pleasure of partnering with Amie Robinson, the art teacher at PS77 in Brooklyn New York and her students as part of The Museum of Modern Art’s Community and Access education team. (PS77 is a public school in Brooklyn NY for middle and high school aged students diagnosed on the autism spectrum.)

Though every single year we have partnered has been a revelation, I’d like to highlight 2015:

For this seven week program we focused on two exhibitions about artists who use their studio space as an integral part of their art-making practice- their studios become the ground for a kind of “world” they create and inhabit. In particular we focused on Matisse’s cut-paper collages which filled the walls of his home in Nice, and the work of a contemporary artist Daniel Gordon, who makes life size, three dimensional collages out of found images.

A number of things happened as a result of our encounters at MoMA: the students were now familiar with the idea of a kind of “manipulated” reality- they had explored images that transform everyday objects into something surreal and expressive, there was a spirit of play and experimentation in the air rooted in something familiar, personal and communal. Back at the school we collectively decided to build a life size, three dimensional kitchen still life from found images:

  • Three classes participated in the construction of the final art piece; every student participated in both the conception and creation of the project individually and at times communally, it spread across their school day and involved their classroom teacher, their computer teacher and their art teacher.
  • Every one of our sessions built upon previous investigations as we moved from the concrete to the abstract.
  • When the kitchen still life was complete, we lit it with studio lights, set up a camera and a tripod, and invited the students to take turns interacting with the set by both directing the scenarios within the set, and being the performers- they were both behind and in front of the lens if they wished. The final series of images blur the boundary between fiction and reality.

For more information, check out the PS77 Brooklyn Art News Blog.

Parcours der Nichtsehenswürdigkeiten

Parcours der Nichtsehenswürdigkeiten (Non-Sight Seeing Tour), workshop and guided tour by Jovana Komnenić and Dirk Sorge, part of Die Auflösung des Sehens (The Resolution of Sight), Kunsthaus Kloster Gravenhorst, 2014

Ein lächelnder Man berührt ein Steinkkulptur. A smiling man touches a stone sculpture.

The project Die Auflösung des Sehens“ was a creative reflection about the dominance of sight in art and everyday life. The projects aim was to point out the mechanisms of exclusion and to work in the opposite direction by inviting blind and visually impaired audiences into the gallery. It explicitly addressed these audiences, but was relevant for sighted people as well, because it pointed out the creative potential hiding in other ways of viewing things and the ability of invisibility to broaden the meaning. The overall goal was to bring awareness to this theme by using both irritation and reflection.

Eine Nahaufnahme von zwei Menschen die Hände berühren die Basis einer roten Metall-Straßenlaterne. A close-up of two people's hands touching the base of a red metal street light.The exhibition venue was the building of a former monastery situated in a large park area in the west of Germany. The whole project consisted of three parts and lasted one year (January to December 2014) with the project grant KunstKommunikation which supports a participatory approach in the arts. One part was a series of workshops with blind and visually impaired participants with the goal of developing a tour through the park, the second part was the production of a tactile map with audio output to guide visitors to the stops of the tour. The third part was the artistic intervention inside the historic building with site-specific installations.

Eine Nahaufnahme einer Hand, die einen Stein, der mit Buchstaben eingraviert ist, berührt, wie durch eine Lupe gesehen. A close-up of a hand touching a stone engraved with letters, as seen through a magnifying glass.For  further photos and a video of the installations please visit http://dirksorge.de/aufloesung.htm and http://www.jovanakomnenic.com/file/work/Pages/die_auflosung_des_sehens.html.

Further information on the project and Kunsthaus Kloster Gravenhorst (German only):

http://www.da-kunsthaus.de/dirk_sorge.html

Werkzeug Wahrnehmung (Perception as a Tool)

Werkzeug Wahrnehmung (Perception as a Tool), experimental art mediation walk at 6th Berlin Biennale by Birgit auf der Lauer, Jovana Komnenić, Silja Korn, Anja Winter and Dirk Sorge, 2010

Perception as a Tool was a moderated walk through the 6th Berlin Biennial exhibition of contemporary art. It took visitors through the exhibition and its surrounding in the public space. The concept of the walk made reference to the curatorial idea of the exhibition, but reacted to it in a participatory and playful way. The curator Kathrin Rhomberg posed questions about reality. She asked the audience: „Do you believe in reality?“

Our idea was to test the senses of the participants on the walk. To examine together how different perceptions convey different information, how they consciously and unconsciously connect with diverse memories and produce meaning in that way. In that sense, our focus was on the individuality of perception, on acceptance of diversity, and on the exchange within the group.

Another potential we saw was the possibility to focus on hidden or invisible stories in the surrounding of the exhibition.

BODY BILDER

BODY ↔ BILDER, workshop and exhibition between seeing and touching by Jovana Komnenić and Dirk Sorge, Schillerpalais, Berlin, 2013

In this workshop the participants built tactile pictures that are not flat, but have a relief surface and are supposed to be touched – not seen. The pictures were exhibited in a completely dark room and thus became invisible for the entire audience. It may seem strange to call them „pictures“, since they are not to be seen at all, but they are not sculptures either, they exist between the two-dimensional and three-dimensional realms.

In the exhibition we learned a lot about the mechanisms of the visual art system and the conventions that rule it. For touching a picture and following a line with your finger, you usually need much more time than you need when looking at it. When touching a picture, it is most suitable to only have one person standing in front of it. These two differences forced the audience of the exhibition to slow down in the dark room.

Not every picture could be recognized in the sense that it displayed concrete objects. Many were abstract and the process of touching itself was the subject of the art work.

For the sighted visitors it was an important experience to use their sense of touch. This sense is used a lot in everyday situations, but most of the time it happens without paying attention to it.